Der Treffpunkt für Drehbuchautor*innen während des FILMFEST MÜNCHEN 2026
Samstag 27.06.
powered by Deutscher Drehbuchverband
Gefördert von FFF Bayern und Kulturreferat der Landeshauptstadt München.
Für die SWL ist keine Anmeldung notwendig. Kommt einfach vorbei!
Der Treffpunkt für Drehbuchautor*innen während des FILMFEST MÜNCHEN 2026
Samstag 27.06.
powered by Deutscher Drehbuchverband
Gefördert von FFF Bayern und Kulturreferat der Landeshauptstadt München.
Das Refugium für Drehbuchschreibende - die Screenwriters’ Lounge - öffnet ihre Arme zum vierten Mal während des FILMFEST MÜNCHEN. In der Seidlvilla (Nikolaiplatz 1 b in Schwabing) treffen sich am 27.6. Schreibende zum Austausch, zu Drinks und zum Networking. Sechs exzellent besetzte Panel beleuchten die Herausforderungen und Faszination des Drehbuchschreibens im 21. Jahrhundert – offen, ehrlich und auf Augenhöhe.
Die Screenwriters’ Lounge ist eine Veranstaltungsreihe des Deutschen Drehbuchverbands (DDV). Sie ist kostenfrei. Der Veranstaltungsort barrierefrei* und offen für alle Filmschaffenden, Interessierten und Freunde. Wer frühzeitig eintrifft, geht sicher, auch einen Platz zu bekommen.
Beachtet dieses Jahr auch die DDV-Panels als Teil der Industry Days im offiziellen Programm des Filmfest München!
Wir – Natascha Bub und das Team der Screenwriters’ Lounge – freuen uns riesig auf euch!
gefördert von
Im Gespräch mit den Comedians Lena Loster und Victoria Abelmann-Brockmann wollen die Drehbuchautor:innen Lisa Rüffer und Julian Heusler mehr über das Stand-Up-Handwerk lernen. Wie erzählt man einen Gag auf der Bühne und welche Techniken eignen sich auch fürs Drehbuchschreiben? Wir sprechen über Comedy-Regeln (und wie man sie bricht), Schreibroutinen und den dramaturgischen Aufbau eines Sets.
Moderation: Lisa Rüffer & Julian Heusler
Lena Loster ist Stand-up-Comedian aus München. Fünf Jahre lang saß sie bei unzähligen Münchner Comedy-Shows im Publikum, bevor sie Ende 2022 selbst den Sprung auf die Bühne wagte. Bevor sie Stand-up für sich entdeckte, arbeitete sie über zehn Jahre als Modellmacherin in der Modebranche – heute entwickelt sie keine Schnittmuster mehr, sondern Punchlines. Mit trockenem Humor, viel Selbstironie und einem scharfen Blick auf den Alltag erzählt sie Geschichten aus ihrer unterfränkischen Kindheit, vom Erwachsensein und von den Wiedersprüchen moderner Rollenbilder – authentisch, nahbar und manchmal herrlich absurd. Sie moderiert regelmäßig im Lucky Punch Comedy Club und veranstaltet zudem eigene Shows. Im Fernsehen war sie bereits bei „Mittermeiers Lucky Punch Comedy Club“, „Ladies Night Youngstars“ und „Kabarett aus Franken“ zu sehen.
Foto: Lena Loster
Victoria Abelmann-Brockmann, gebürtig aus Würzburg, steht nun seit 2.5 Jahren als Stand-Up-Comedienne auf der Bühne. Sie war bereits bei verschiedenen TV- und Online- Formaten, wie „Ladiesnight“, „Mittermeiers Lucky Punch“ oder „Falsch, aber Lustig“ zu sehen und spielt auch sonst in ganz Deutschland unterschiedlichste Mixed Shows. Seit Mai 2026 ist sie nun zusammen mit der Berliner Comedienne Anna Bomhard mit ihrem Doppelsolo „EY SORRY!"
Foto: Sarah Domandi
Lisa Rüffer ist Absolventin der 27. Drehbuchwerkstatt München. Sie hat unter anderem für die Serien „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ und „Everyone is fucking crazy“ Drehbücher geschrieben. Als freie Journalistin arbeitete sie für die Süddeutsche Zeitung, Brand Eins oder den Freitag. Marketing ist ihr zweites Standbein. Sie ist zudem Teil einer Lesebühne in der Münchner Provinz.
Foto: Lenja Schultze
Julian Heusler studierte Medienwissenschaft in Marburg und Hamburg und absolvierte die Summer School Screenwriting an der ifs Köln. Zurzeit schreibt er Sketche auf Social Media für den Kanal „Birkner Flötz“ und entwickelt ein historisches Drama. Davor veröffentlichte er den Kurzfilm „Prince of Cocoa“ und war als Autor/Storyteller für das Videospiel „Last Sun“ und die Dokumentation „Shantel und die Bukowina“ verantwortlich.
Foto: Johannes Fronius
Von Herzkino über Young Adult zu „smut“. Vom female gaze zu Sexarbeit. Girlhood, Familiendynamiken und Selbstinszenierung — Stoffe mit weiblich gelesenen Figuren und Fans werden schnell als oberflächlich oder kitschig bewertet und nicht immer ernst genommen. Gleichzeitig erreichen sie jedoch Millionen, prägen die Popkultur und füllen Kinos – sie bewegen.
Wie verändern sich Frauenfiguren gerade? Welche Widersprüche dürfen sie haben? Und warum müssen Geschichten über, von und mit Frauen immer noch beweisen, dass sie relevant und marktfähig sind?
Ein Gespräch über Stereotypen, Genre, Zielgruppen und die Frage, was passiert, wenn wir Stoffe nicht mehr trotz, sondern gerade wegen ihres Publikums wertschätzen.
Moderation: Janine Becker
Miriam Dehne ist eine europäische Filmemacherin. Während ihres Studiums an der Universität der Künste Berlin drehte sie mit "Babsi – Ein Name für viele Gesichter" (ZDF), eine poetische Dokumentation über den Alltag in einem Plüschpuff. Ihr Interesse an weiblichen Selbstbildern, Sexualität und gesellschaftlichen Projektionen prägte auch ihre Theaterarbeit, darunter die Inszenierung Pornostars mit Liebeskummer am Schauspielhaus Hannover. Der Arthouse-Film "Stadt als Beute" wurde von der International Association of Art Cinemas ausgezeichnet; ebenso wie "Little Paris" war er für den Deutschen Filmpreis vornominiert. Für den Berlinale-Panorama Film "B-Movie: Lust & Sound in West-Berlin 1979–1989" inszenierte sie die Reenactments. Zu ihren Arbeiten zählen außerdem die preisgekrönte Webserie "They Call Us Candygirls", mehrere TV-Produktionen sowie Regiearbeiten für "SOKO Stuttgart", "SOKO Potsdam" und TV-Movies wie "Die Sterntaler des Glücks" (ZDF). 2026 hat die Serie "Selling Sex", bei der sie Creatorin, Headautorin und Regisseurinist , Premiere auf dem Filmfest München. Seit 2010 ist Miriam Dehne Mitglied der Deutschen Filmakademie.
Lia Zebra ist Absolventin der HFF München, wo sie als Drehbuchautorin ausgebildet wurde, den Abschluss aber direkt als Creator eingesackt hat. Vor der HFF hat sie in Regensburg Germanistik und Medienwissenschaft studiert. Gemeinsam mit ihrer Co-Autorin, Co-Creator und Lieblingsmermaid Larissa Dold hat sie 2024 den RTL+ Storytellers-Wettbewerb mit der Serie „Mermaids to Lovers“ (AT „Schwanzlos“) gewonnen. Da geht es um Leistungssport, Mermaiding und die erste große Liebe. Zu sehen ist das Format, bei dem Olga Alexandra Müller Regie geführt hat und das von Warner Brother ITV produziert wurde nach der glitzernden Premiere auf dem Seriencamp bei RTL+.
Lia hat keine Lust, sich in eine Genre-Schublade stecken zu lassen und entwickelt zwar viele lustige Stoffe, z. B. eine fantastische Comedy-Serie, aber auch eine neue YA Romance, verschiedene Thriller-Stoffe und einiges mehr.
Foto: Stella Deborah Traub
Janine Becker ist Schauspielerin, Autorin und Drehbuchautorin. Als studierte Germanistin und Pädagogin schrieb sie zunächst Lyrik und Prosa, bevor sie sich dem Schreiben von Drehbüchern zuwandte. Im Stoff.lab mit Roland Zag und Cornelia Ackers entwickelte sie 2023 ihr erstes Langfilmdrehbuch. Sie arbeitet an diversen Kurzfilmprojekten als Co-Autorin und aktuell an ihrem eigenen Kurzfilm. Neben ihrer künstlerischen Arbeit bringt sie jahrelange Erfahrung aus ihrer Tätigkeit als Wissenschaftlerin im Bereich Versorgungsforschung und Kommunikation mit. Sie ist Juniormitglied im Deutschen Drehbuchverband.
Foto: Anne Beran
In Großbritannien, Italien und Frankreich seit jeher fast schon ein eigenes Genre, in Deutschland ein zunehmend häufig bespieltes Sujet: die soziale Klasse. Genauer gesagt, das aufeinanderprallen von Figuren unterschiedlicher sozialer Herkunft. Von der Young-Adult-Serie bis hin zum Arthouse Film.
Die drei Autor*innen Elke Rössler, Jessica Hölzl und Sarah* Claire Wray sprechen über den Einfluss, den die soziale Herkunft auf fiktive Figuren, den erzählerischen Blickwinkel und den Verlauf von Karrieren im deutschen Film und Fernsehen hat.
Moderation: Frederick Schofield
Elke Rössler schrieb sich nach dem Slawistik und Germanistik Studium an die Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf ein, wo sie Dramaturgie und Drehbuch studierte. Seither pendelt sie erfolgreich zwischen den beliebtesten deutschen Genres; Komödie und Krimi. Ihre Tragikomödie „Frei nach Plan“ wurde 2007 unter anderem beim Shanghai International Film Festival als Bester Film ausgezeichnet. Seit 2018 schreibt sie gemeinsam mit Simon Rost die erfolgreiche ZDF-Komödienreihe „Dr. Nice“ und verantwortet seit 2022 die Drehbücher der ZDF-Krimireihe „Katharina Tempel“. Ihr neuester Film, die Romanadaption „Mimi und ich“ - WDR, feiert auf dem Filmfest München 2026 Weltpremiere
Foto: Barbara Dietl
Ewiges Fernsehkind aus dem Prekariat. Wird nicht müde, ausschließlich Figuren fernab der bildungsbürgerlichen Mitte in unterschiedlichen Genres zu erzählen. Seit ihrem Drehbuchstudium an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf beschäftigt sie sich bewusster mit Klassismus. Statt wissenschaftlicher Texte schreibt sie aber lieber Drehbücher, um diese Biografien lebendig, vielschichtig und ohne poverty porn sichtbar zu machen. 2024 gewann sie den „Killer-Stories-Award“ der ARD Degeto und ARD Mediathek für eine Actionserie in der Working Class.
Foto: Jessica Hölzl
Sarah* Claire Wray (Schwarze Früchte, Stabil) ist Autor*in und Regisseur*in. They studierte Regie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Während des Studiums schrieb, produzierte und inszenierte Sarah* den Kurzfilm HDGDL, der im Jahr 2025 auf dem IFFF Köln & Dortmund gezeigt wurde. Die Serie Schwarze Früchte, an der Sarah* mitschrieb, feierte im Jahr 2024 Weltpremiere auf dem Tribeca Film Festival in New York. Sarah’s* Spielfilm Debüt Blaues Haus, ein psychologischer Thriller, wurde im Jahr 2025 von der MOIN gefördert.
Foto: Lea Hopp
Aufgewachsen in München, als Sohn britischer Einwanderer, studierte Frederick Schofield an der HFF München Drehbuch und Dramaturgie und war der erste Student, der seinen Abschluss mit einer Serie gemacht hat. Als Autor hat Frederick von Kinderfilm über Krimi bis hin zum Medical so ziemlich jedes Genre ausprobiert und fühlt sich im Komödienbereich am wohlsten. Neben seiner Schreibtätigkeit, hat Frederick auch als Dramaturg, Übersetzer und Dozent für serielles Erzählen an der HFF München gearbeitet. Dank den Münchner Immobilienpreisen lebt und arbeitet Frederick inzwischen mit seiner Familie an der südlichen Weinstraße.
Foto: Georgia Langer
Zusätzlich zur Screenwriters' Lounge ist der DDV dieses Jahr auch mit zwei Panels als Teil der Industry Days im offiziellen Programm des Filmfest München vertreten:
Zwei Reisen, zwei Machtbilder: Schon 1990 formulierte Maureen Murdock die Heldinnenreise als Gegenentwurf zur Heldenreise ihres Mentors Joseph Campbell. Das ‚Elixier‘ ist hier nicht Eroberung und Dominanz, sondern Heilung, Identität und Integration. Zwei Reisen, zwei Verspechen: Während die klassische Heldenreise vom einsamen Kampf und persönlichem Triumph erzählt, stellt die Heldinnenreise Beziehung, Empathie und geteilte Macht ins Zentrum. Doch welche Narrative dominieren den Markt?
Tore Schmidt, freier Produzent (u.a. THE SINNERS, THE DANISH GIRL, iBOY, NEWS OF THE WORLD, THE PROTOTYPE)
Samira El Ouassil, Autorin und Publizistin (u.a. SAG NIEMALS NIETZSCHE, ERZÄHLENDE AFFEN)
Dorothee Schön, Drehbuchautorin (u.a. FRAU BÖHM SAGT NEIN, TATORT, CHARITE, DIE UNSCHÄRFERELATION DER LIEBE)
Moderation: Melina Natale, Drehbuchautorin, Vorstandsmitglied des DDV
Rutscht im Zeitalter von Plattformlogik und „predictive AI“ das Erzählen vom offenen Schreib‑ und Denkprozess in ein datengetriebenes Steuerungsmodell? Wie stark entscheiden Datenanalysen und Vorhersage‑Modelle mit, welche Stoffe entwickelt werden? Sortieren KI‑Feedbackschleifen, welche Figuren, Konflikte und Weltbilder als „erfolgversprechend“ gelten? Und welche nicht? Wer steuert hier eigentlich wen, wenn zwischen Redaktion, Produktion und Autor*innen Maschinen im Hintergrund mitentscheiden?
Sebastian Colley, Autor, Creativ Producer (u. a. HOW TO SELL DRUGS ONLINE (FAST) | PAULINE | BUBA)
Stefanie Eisenschenk, Autorin (u.a. interaktives, historisches MUSEUMSPROJEKT (KI-gestützt) für Smart Lynx, Drama/Krimi (SOKO), Thriller wie z.B. Serien-Konzept „Dark Data - Unsichtbare Macht“ Top-10 beim DetectSelectAward, EU-Ausschreibung)
Tobias Frühmorgen, Filmemacher und -dozent an der Lusófona Universität Lissabon und FilmEu European University, PhD Cand. der Filmuniversität Babelsberg über Drehbuch und KI.
Sebastian R. Richter, Medienphilosoph, Musiktheaterregisseur und Webartist, forscht zu existenziellen Grenzsituationen in Computerspielen.
Moderation: Gabriele C. Sindler Autorin, Story & Script-Consulting, DDV-Vorstandsmitglied
@ Seidlvilla - Nikolaipl. 1B, 80802 München
Folgt uns auf Social Media für aktuelle News, exklusive Einblicke und Highlights zur Screenwriters’ Lounge.
Auf unserem Instagram-Kanal verpasst ihr nichts!
Bleibt auf dem Laufenden mit dem Newsletter der Screenwriters’ Lounge – kompakt, relevant und garantiert spamfrei. Wir schicken euch nur handverlesene Highlights direkt in die Inbox.